Regine Trat

Regine TratHamburg, 1970. Meine Eltern entscheiden auszuwandern. Das Haus in Quickborn wird verkauft, die Koffer werden gepackt und der Flug nach Malaga (Südspanien) genommen.

Als Jüngste der 3 Kinder wachse ich zweisprachig und zweikulturell auf. Ich lerne: „Spanien“ ist überall, „Deutschland“ nur in unseren 4 Wänden... hier wird deutsch gesprochen, gekocht und geträumt. 1976 besuche ich es zum ersten Mal, das Land, mit dem ich vorher nur in unserem Refugium „Casa Palmali“ in Berührung gekommen war - und verbinde „Deutschland“ fortan mit: „frisch gemähtem Rasen, Grillfleisch-Aromen und Arztbesuchen“. Umso erstaunlicher, dass ich 1987, „freiwillig und alleine“ nach Deutschland ziehe… Wähle aber nicht Hamburg, obgleich in meinen Venen „Nordlichtblut“ fließt sondern München als neuen Ort meines dauerhaften Aufenthalts. Bayern! Anfangs ganz schön hart!!!

Ab hier fängt es an „kompliziert“ zu werden… und selbst wenn ich es hier jetzt schreiben würde… so würde jeder denken, dass ich übertreibe… oder fassungslos vom Stuhl kippen! Und das will ich natürlich nicht! Daher kurz und knapp: Das Leben war und ist meine Universität!

Abschließend vielleicht noch die Bemerkung: ich bin ein wenig „anders“ als der Durchschnitt. Recht aufgeweckt, könnte man es nennen… wenn man es „schulisch“ ausdrücken wollte! Stillstand ist nicht mein Ding. Ich bin ein Macher, ungeduldig… ok, nicht immer gut… aber meine (zumeist positive) Energie, (so berichten zumindest die meisten…) hat eine ansteckende Wirkung.